IMG_0958 IMG_0985 IMG_1086Sansibar

Nach unserer Safari in Tansania haben wir uns noch ein paar Strand-Tage in Sansibar gegönnt – im wahrsten Sinne des Wortes, denn das White Sand Resort war in der Tat eher auf der hochpreisigen Seite. Es liegt bei Paje, im Süd-Osten der Insel und besteht aus verschieden grossen Villen. Die meisten haben einen eigenen kleinen Pool und bieten viel Privatsphäre. Unsere Villa lag direkt hinter dem Kite-Center, also 1 Minute vom Meer entfernt. Beide Schlafzimmer waren groß mit schönem Bad und separater Toilette sowie je einer Terrasse. In unserem „Garten“ stand ein schicker Esstisch, an dem wir meistens gefrühstückt haben. Insgesamt also ein sehr erholsamer, luxuriöser Aufenthalt.

Der Strand ist wunderbar tropisch, breit und bestens geeignet um lange zu joggen oder spazieren zu gehen. Baden war wegen der Gezeiten meistens ab dem frühen Nachmittag möglich und dann war das Wasser herrlich warm. Jede Villa hat eigene Liegestühle, so dass diese immer für uns zur Verfügung standen.

Der Strand von Paje ist zudem ein Kite-Paradies und auch wir haben beim Kite Paradise direkt am Hotel-Strand einen Kurs gemacht. Die beiden Österreicher Marcel und Gregor machen das sehr lässig und wir hatten wirklich viel Spaß dabei.

Das Essen im Hotel war gut, wir konnten uns auch immer etwas in die Villa bestellen und einmal gab es abends ein schönes Buffet und Musik am Hotel-Pool. Spa und Fitness-Raum sind klein aber fein. Insgesamt erlebten wir das Beach-Flip-Flop-Feeling wie wir es uns vorgestellt hatten.

Es gibt in Paje noch ein paar gute Restaurants, wir waren im Paje by Night und hatten ein gutes Essen in chilliger Atmosphäre. Auch ein Mittagessen im benachbarten „Kisiwa on the Beach Resort“ war fein.

Auf der Rückfahrt zur Hauptstadt haben wir noch eine „Spicetour“ gemacht, sprich eine Führung auf einer Plantage, auf der alle möglichen Gewürze und Früchte wuchsen. So eine Tour ist sehr zu empfehlen, da es wirklich interessant ist zu sehen, wie all die Gewürze wachsen, die wir täglich benutzen.

Ansonsten ist die Insel leider weniger aufregend als ihre Geschichte vermuten lässt, da viele Gebäude heruntergekommen sind und sehr viel Dreck herumliegt. Auch Stone Town lässt kaum erkennen, was es zum Weltkulturerbe macht – es sei denn man wohnt wie wir im Masharaki Palace Hotel, das tatsächlich in dem ehemaligen Palast untergebracht ist und von den italienischen Besitzern mit Liebe zum Detail restauriert wurde. Unbedingt den Sonnenuntergang auf der Dachterrasse geniessen und das Abendessen ist auch ein Erlebnis.

Stone Town sollte man am besten mit einem Stadtführer erkunden und nicht die verschiedenen Bazaare versäumen. Anstrengend, laut und nicht immer wohlriechend, aber auf jeden Fall ein Erlebnis!!